Ratgeber: Wachteln in einem Gatter halten

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Für Mengen, denen die Haltung von Hühnern zu gewöhnlich ist, oder für solche die nicht den nötigen Platz für einen Hühnerstall und einen Freilauf im Garten haben kann die Haltung von Legewachteln in einem Gatter eine Alternative sein. In Folgenden gehen wir auf die Grundlagen der Wachtelhaltung ein und versuchen so einen Überblick zu verschaffen und vielleicht die Entscheidung für die Wachtelhaltung zu erleichtern.

Das Gatter für die Wachteln

Im Handel werden häufig Hühnervolieren angeboten, die meist auf 1-2 Quadratmeter Stall und 3-4 Quadratmeter Freilauf bestehen. Solche sogenannte Gatter sind nach oben hin verschlossen und mit einem feinmaschigen Drahtgitter umgeben. Zwar sind solche Gatter für die Haltung von Hühnern meist völlig ungeeignet – auf 3-4 Quadratmetern lassen sich Hühner nicht artgerecht halten, doch für die Haltung von 5-6 Wachteln ideal.

Beim Kauf sollte man jedoch darauf achten das sich der Stallanteil auf dem Boden befindet. Im Gegensatz zu Hühnern zieht es Wachteln bei Einbruch der Dämmerung nicht auf höhergelegene Positionen. Daher wird ein Stall, der nur über eine Hühnertreppe erreicht wird, von den Wachteln nicht angenommen. Darüber hinaus sollte ein Anteil des Freilaufes durch eine Bedachung Schutz vor Regen bieten.

Für den Züchter sollte jede Ecke des Gatters gut erreichbar sein, da die Wachteln die Eier meist nicht in einer Ecke sondern kreuz und quer im Gatter verteilt ablegen.

Der Wachtelstamm

Unter den Begriff Wachteln fallen neben mehreren Zierwachtelarten auch die Japanischen Legewachteln. Für unerfahrene Wachtelhalter bieten sich die Legewachteln an, da diese robust sind und zudem eine gute Legeleistung haben. Sie sind inzwischen in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich sodass sicher jeder die Farbe findet, die ihm gefällt.

Für ein solches Gatter sollten nicht mehr wie 5-6 Wachteln eingeplant werden, da die Tiere artgerecht gehalten werden sollten. Ob man ausschließlich Wachtelhennen oder auch einen Wachtelhahn erwirbt bleibt jedem selbst überlassen. Vermeiden sollte man es jedoch mehrere Wachtelhähne zusammen zu halten. Hähne sind sehr zänkisch und es kommt dann nicht selten zu Verletzungen. Es ist aber auch sehr gut möglich ausschließlich Wachtelhennen zu halten. Für die Legeleistung ist ein Hahn nicht notwendig.

Pflege der Wachteln

Besonders groß ist der Aufwand zur Pflege der Wachteln nicht. Neben dem täglichen Austausch des Wassers und der Gabe des Futters sollte gelegentlich der Wachtelstall gereinigt werden. Alle drei bis fünf Tage sollte das Gatter um einige Meter auf ein neues Stück Wiese verschoben werden. So wird der Rasen nicht zu sehr beansprucht und die Wachteln bekommen durch die Gräser auf der Wiese immer neues Futter. Täglich sollten auch die Wachteleier aus dem Gatter entnommen werden, doch dies macht jeder Wachtelhalter sicher sehr gerne.

Wer sich zur Haltung von Wachteln entschlossen hat findet Hier die unterschiedlichen Farbenschläge.

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